Südschule Kamen

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503 kostbare Meter

Die Meisterschaft im Sponsorenlauf haben sich die Schülerinnen und Schüler der Südschule bereits am Samstagmorgen geholt. Runde für Runde meisterten sie auf dem 503 Meter langen Rundkurs.

„An dem Lauf beteiligen sich etwa 240 Schüler“, berichtet Schuldirektor Bernd Kleinschnitger. Doch die Grundschüler sind nicht die einzigen mit sportlichem Ehrgeiz. Auch ältere Schüler von anderen Schulen nehmen an dem Lauf teil. „Dabei handelt es sich meist um ältere Geschwister. Und sogar einige der Eltern stehen am Start.“ Kleinschnitger ist diese Beteiligung nur recht: „Die Läufer motivieren die Kleinen, eine gute Sache!“ Der Sponsorenlauf mobilisiert die Südschule und ihren Bekenntnisstandort Die Motivation ist sogar so groß, dass Lehrer und Direktor einige Schüler etwas abbremsen müssen. „Die Kinder sollen ja nicht an ihre Grenzen gehen.“ Für den siebenjährigen Christian Plum gilt dies aber nicht, souverän läuft der Erstklässler die Zeit ab, am Ende bringt er es auf zwölf Runden. Bei einer Bahnlänge von rund 500 Metern ist Christian sechs Kilometer in einer halben Stunde gelaufen. Auch die Eltern sind von ihrem Sohn beeindruckt, mit neun Runden muss sogar die eigene Mutter sich ihrem Sohn geschlagen geben. Zu Kopf steigt ihm seine starke Leistung aber nicht, Christian bleibt bescheiden: „Ich bin einfach gelaufen. Ich laufe häufiger, dazu spiele ich Tennis im Verein.“ Bezahlt werden die gelaufenen Runden von Sponsoren, die die Schüler zuvor im Familien- und Bekanntenkreis gesucht haben. Rundenweise werden die Karten der Schüler abgestempelt, am Montag bringen die Schüler dann die Karten mit dem gesammelten Geld zu ihren Klassenlehrern. „Meine Tochter hat fünf oder sechs Sponsoren“, berichtet Patrick Jacksteit, darunter die Großeltern und diverse Tanten. Auf immerhin acht Runden bringt es Michelle, mit so vielen Sponsoren dürfte die Sechsjährige ein gutes Ergebnis erzielt haben. Die Meisterschaft im Sponsorenlauf haben sich die Schülerinnen und Schüler der Südschule bereits am Samstagmorgen geholt. Runde für Runde meisterten sie auf dem 503 Meter langen Rundkurs. Damit das Laufen nicht zu monoton wird, haben die Lehrer eine Bahn rund um die Schule mit Kreide gekennzeichnet. „Die Strecke, ganz genau 503 Meter lang, ähnelt so mehr einer Cross-Bahn“, so Kleinschnitger. Damit diese nicht zu überfüllt ist, laufen die Schüler stufenweise. So muss die Drittklässlerin Sarah Haverland noch ein wenig auf ihren Einsatz warten, denn gerade läuft die zweite Klasse. Sie hat Eltern und Großeltern als Sponsoren gewinnen können, die Wartezeit kann die Schülerin auch mit verschiedenen Spielmöglichkeiten rund um den Schulhof verkürzen, die die Lehrer für diesen Tag aufgebaut haben. Monika Jüßen ist ebenfalls Sponsorin, sie unterstützt ihre Enkel. „Mein Enkelsohn ist in der ersten Klasse, die Enkeltochter in der Dritten“, berichtet sie. Die Einnahmen kommenden Kindern direkt zugute. Kleinschnitger: „Wir haben uns für die Baukästen entschieden, weil diese von Schulstandort zu Schulstandort wechseln können.“ Und so ist nicht nur die Schülerschaft mobil, sondern auch jenes, was sie sich an diesem Tag so ehrgeizig erlaufen haben.